Samstag, 21. Juli 2018
Wir sehen uns sicher wieder
Eigentlich gibt es kaum etwas hinzuzufügen und ich kann mich Susi nur anschließen. Zumal wir festgestellt haben das es sich eh sehr schwierig beschreiben lässt und manche Situationen für uns bisher auch so nicht vorstellbar waren.
Die letzte Tour war noch mal ganz besonders und wir durften am Abend zuvor unser Wunschpferd angeben. Was wirklich ein schöner Abschluss ist.
Meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen und ich bin froh das wir uns für Oddsstadir entschieden haben. Ich glaube und auch unsere erfahrenen Mitreiter bestätigten uns, das sie zu den Besten gehören. Wobei es sicher nicht für jeden geeignet ist. Es gab einige Passagen die wirklich auch gefährlich waren.
Im Nachhinein wissen wir auch , das es nicht nötig war sich neue Schuhe zu kaufen. Selbst Lederstiefel und Chaps gut gereinigt und desinfiziert sind kein Problem!
Auch die 1kg Wundcreme wurde von uns nicht benötigt.
Alles in allem verlassen wir Island mit einem wunderschönen Gefühl und freuen uns über diese Erfahrung.
Wir werden uns sicher wundern wenn wir wieder auf unseren eigenen Pferden sitzen und fragen wo der Tölt geblieben ist 😉
Wir beide waren ein tolles Team und ich würde sofort wieder gemeinsam losziehen!! Danke Susi 😘

The End
Lg Petra

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Auf Wiedersehen
Letzter Eintrag von meiner Seite aus über die Erlebnisse in unserem Islandurlaub.
Gestern war der letzte Reittag und es schwang bei allen eine gewisse Wehmut mit. Die 17 Schweden, Oddur und wir zwei Deutschen haben uns so gut verstanden, dass der Abschied abends tatsächlich schwer fiel.

Das Reiten vor der Herde war eine Herausforderung. Die Isis rannten immer wieder rechts oder links an uns vorbei, um zum Stall zu kommen, denn das war unser Tagesziel. Unsere zwei Aufgaben waren dabei, auf dem Pferd und vor der Herde zu bleiben. Beides stellte sich für mich nicht so einfach dar. Es ging durch doch tiefe Flüsse mit Strömung, hohes Gras mit verborgenen Hügeln und Löchern, sumpfiges Gelände, abgemähte Wiesen, Gräben- daher das Sprichwort:" ... Über Stock und Stein!" Denke, das haben die Isländer erfunden. Keiner, aber auch niemand würde in D oder B sein Pferd mit 30 km/h durch dieses Gelände heizen.
Und, unglaublich aber wahr, keine Beinbrüche bei Pferd und Reiter, die Herde ist komplett und heil am Stall angekommen.

Danach hatten wir etwas Zeit, den Nachmittag gemeinsam und in Ruhe ausklingen zu lassen. Wenn es in Island etwas ausreichend gibt, dann Platz und warmes Wasser. Also ging's ab ins öffentliche Schwimmbad :-). Schön warm war's...

Für die Schweden war die Nacht morgens 4 Uhr beendet und auf zum Flughafen, da lagen wir noch friedlich in den Betten.
Unser Tag begann mit Frühstück und dann startete die Bus-"Tor"Tour nach Reijkjavik. Naja, ernüchternd. Klein und teuer. Weiter mit dem Bus nach Kevlavik zur Übernachtung im Hotel. Leider hatte ich für 2019 und nicht 2018 gebucht. Das Hotel und das b&b waren voll. Nach etwas panischem Suchen in der näheren Umgebung sind wir endlich in einem preiswerten und sehr gutem / neuem Hotel untergekommen und genießen den letzen Abend hier.

Mein Fazit- es hätte nicht besser sein können, alle Erwartungen wurden schon am ersten Tag übertroffen. Wir sind in 6 Tagen 15 verschieden Pferde geritten und haben so viel erlebt, das reicht für ein ganzes Jahr!!!
Und ein wirklich wichtiger Bestandteil der Reise war meine Freundin Petra, wir konnten die Momente teilen und dem anderen beim Staunen, Lachen und Rumspringen zusehen. Danke dafür und jederzeit wieder.



Ich komme zurück nach Island, um Pferde zu reiten!!

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Freitag, 20. Juli 2018
Nur kurz
Hi liebe Leser,

Haben den letzten Tag mit netten Schweden und Isländern gemütlich ausklingen lassen. Jetzt müssen wir noch packen und stehen vor dem schier unlösbarem Problem, alle Sachen wieder in den Koffer zu bekommen.

Über den Tag berichten wir euch morgen in aller Ruhe auf dem Weg nach Reijkjavik.

Susi

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Donnerstag, 19. Juli 2018
Viele Kilometer und drei Pferde spater
Hallo ihr Lieben.
Heute wird es ein kurzer Block, denn wir sitzen immer noch zusammen, etliche Lieder und Späße nach dem Essen verhinderten das Aufstehen. Unglaublich interessant, dieser Kulturmix. Wir zwei Deutschen kannten keine Trinklieder, dafür wurden uns zwei deutsche Lieder von den Schweden vorgesungen!!! Peinlich!!!
Ich fange Mal von hinten an.
Zum Abendessen gab es heute traditionelles isländischen Essen, das beinhaltet u.a. Lammkopf, Lammkeule geräuchert, Pferde-Wurst, Lammmagen, Lammblutwurst, Stinke- Hai den man nur mit Schnaps zu sich nehmen kann, und hausgemachtes Fladenbrot. Beinah wurde ich auch Vegetarier :-).



Vom Ausritt gibt es nicht viel zu berichten. Es war heute Arbeit. Wir haben die Herde eine weite Strecke Richtung Stall gebracht und waren von 10- 19 Uhr unterwegs. Trotzdem ein Traum.






Ein Erlebnis war das Überqueren dreier enger und hoher Brücken. Wahnsinn wie das mit der kompletten Herde geglückt ist.



Eins noch. Die Schafe hier sind unglaublich dumm. Stehen frei neben dem Weg, dann kommt die Herde und diese Schafe rennen Vollspeed neben der Herde her und setzen sich vor die Herde, um dann davor wild herzurennen und sich gejagt zu fühlen. Irgendwann biegen sie dann endlich links oder rechts ab, kurz bevor sie einen Kollaps bekommen :-)



Heute waren die großen Gletscher im westlichen Teil der Insel zu sehen. Wir waren schwer beeindruckt und fühlten fast schon die Kälte.



Am Ende war es für mich vor der Herde ein schöner und anstrengender Tag, Petra als Treiber hinter der Herde hüpft immer noch lächelnd im Zimmer herum :-)



LG Susi

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